SmartCityCologne 2015

By admin, 20. Juni 2014

Klimakonferenz SmartCity Cologne

Die Initiative „SmartCity Cologne“ soll Kölns Entwicklung zu einer Klima schützenden, innovativen und zukunftsträchtigen Stadt vorantreiben. Schlüssel zum Erfolg sind hierbei das gemeinsame Handeln der gesamten Stadtgesellschaft.“
Neben Repräsentanten der Stadt Köln und Vertretern verschiedener Initiativen zum Klimaschutz nahmen auch Studierende der Fachhochschule Köln an der Klimakonferenz im Historischen Rathaus zu Köln teil. Die Masterstudierende an der Fakultät für Architektur haben im Rahmen ihres Studienschwerpunktes „Corporate Architecture“ am Institut für Gestaltung die Wohn- und Arbeitssituation des Kölner Stadtteils Mülheim analysiert und sich mit Potenzialen insbesondere für den Mülheimer Süden auseinandergesetzt.
Betreut von Prof. Jochen Siegemund wurden insbesondere infrastrukturelle Schnittstellen zwischen Mülheim und der Innenstadt fokussiert. Gekoppelt mit der Thematik E-mobility, die auch Bestandteil des SmartCity Cologne-Konzeptes ist, entstanden 12 Arbeiten, die es verstehen, einen lebenswerten Stadtteil in Szene zu setzen.
Gestaltet wurden u.a. Gebäude, die Wohnen und Arbeiten mit individuellen Mobilitätsansätzen verknüpfen, sowie Verkehrsknotenpunkte für Fußgänger und Radfahrer, Ladestationen für Elektroautos, Wassertaxi-Stationen – alles mit Fokus auf eine neue Mobilität.

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Das Projekt der Studentin Desiree Schmitz ist angesiedelt an der Schnittstelle der Bahntrasse mit der Deutz-Mülheimerstraße. Ihr Konzept möchte Mülheim durch ein zentrales Mobilitäts-Terminal mit Aufenthaltsqualität sowie weiteren Funktionen wie Wassertaxis und Wasserbusse mobiler gestalten – und somit auch zu einem attraktiveren Standort für seine Besucher und Einwohner. Durch Rampen und Treppen soll die Umgebung und der Terminal die Bewegung / Mobilität darstellen. Da-durch entsteht eine aussagekräftige Gestaltung die Wiedererkennungswert hat. Durch die Verwendung von Glas soll die Reflexion und Spiegelung des Wassers deutlich gemacht werden. Zusätzlich ermöglicht es aber noch die Sicht vom Terminal aus zum Wasser.
Das Gebäude, dass die Form einer Treppe annimmt, kann im Sommer für Außenveranstaltungen wie z.B Open Air – Kino oder Theater genutzt werden.

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Die Ford Mobility Hub der Studentin Ayse Elmas befindet sich im Mülheimer Hafen in Köln und repräsentiert in dem Stadtteil Mülheim die Marke Ford und schafft eine Verbindung zwischen Zoobrücke, dem Rhein und dem Hafengelände.
Wichtige Bauten wie die Messe, das neue Wohnungsgebiet und der Rheinpark brauchen einen zentralen Punkt, an dem Kommuni­kation und Mobilität gefördert wird. Der Mülheimer Hafen soll somit von seiner isolierten Lage befreit und zu einem zentralen Ort ausgebildet werden. Nach Recherchen der Studentin, setzt sich der Automobilkonzern Ford für die Kommunikation und die Mobilität der Menschen ein.
Dynamische Formen, Schnelligkeit und Effizienz spielen dabei eine wichtige Rolle.
In einer aktuellen Kampagne geht das Unternehmen auf die individuellen Bedürfnisse der Bürger ein. In Köln-Mülheim wurde eine Analyse der Sozialstruktur und der Bildungs- und Freizeitangeboten durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass in manchen Be­reichen Defizite vorhanden sind, die mit einer Mobility Hub behoben werden könnten.
Dabei handelt es sich um den Bedarf an Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsräumen (z.B. einer Bibliothek), Kinderbetreuung, Arbeitsplätzen und Gastronomiebereichen.
Durch die Verbindung der einzelnen Mobilitätsangebote, wie Car-Sharing, E-Bi­ke-/Fahrradverleih und der Wassertaxistationen werden des Weiteren diverse Möglichkeiten geschaffen, um die Mobilität vor Ort zu fördern und qualitatives Wohnen und Arbeiten zu ermöglichen.

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