SmartCity Cologne – Konferenz und Ausstellung

By admin, 15. Juni 2016

Ausstellung im Historischen Rathaus Köln | Vernissage 20.06.2016
SmartCity Cologne – Konferenz und Ausstellung
Piazzetta im Historischen Rathaus Köln | 20.06.2017 16:30 bis 20:00 Uhr

Im Rahmen der Initiative SmartCity Cologne lädt Oberbürgermeisterin Henriette Reker unter dem Motto „Gutes Klima für Köln“ am 20. Juni 2016 ins Historischen Rathaus zu Köln zu einer interaktiven Konferenz ein.

Unter der Leitung von Prof. Jochen Siegemund stellt hier der Forschungsschwerpunkt Corporate Architecture der TH Köln Ergebnisse des EU Forschungsvorhabens SmartCity Concepts vor und Masterstudierende der Vertiefung ‚Corporate Architecture‘ präsentieren SmartCity-Studien zu Themenbereichen wie, Mobilität, IKT und Retail.

Darunter auch die Arbeit von Ayse Elmas, die mit Ihrer Thesis BRIDGE HUB 20 – Cologne 2020 den 1. Preis beim Baumeister-Studentenwettbewerb 2016 gewonnen hat.

 

Smart City Concepts
Konzepte für den energetischen Stadtumbau
Forschung und Publikation zur Energiewende

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Dem Forschungsprojekt SMART CITY CONCEPTS liegt die These zugrunde, dass der Umbau der Energiesysteme in Deutschland bis zum geplanten Ausstieg aus der Atomenergie 2022 zu tiefgreifenden Umstrukturierungsprozessen und neuen Gestaltungsmöglichkeiten durch Architektur führen wird. Geleitet von Prof. Jochen Siegemund hat sich ein Team junger Forscher intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und einen ganzheitlichen Überblick zum großen Themenfeld „Energiewende“ entwickelt. So werden Teilgebiete wie Elektromobilität, Speichersysteme, Photovoltaik sowohl separat untersucht als auch im Gesamtkontext betrachtet. Gleichzeitig wird mit dieser Arbeit die theoretische Grundlage für ein künftiges Planungstool geschaffen.

Köln steht dabei aufgrund seiner Raumstruktur, seiner Geschichte, seines Stadtbildes – und nicht zuletzt auch wegen seiner Lage an einem der großen Flussläufe – prototypisch für historisch
gewachsene Städte in Europa.
„smart city concepts“  |  av edition  |   ISBN 978-3-89986-187-7

 

 

Güterstation – 
Future Retail (City) Concept
Patrick Müller B.A.SmartCity_news_0005Als eine der ersten Eisenbahnlinien des Rheinlandes durchquerte 1839 die Rheinische Eisenbahn die Ortschaft  Ehrenfeld. Die Region um den Ehrenfelder Bahnhof profitierte von dieser Eisenbahn zunächst nur wenig. Erst als 1863 eine Güterstation eingerichtete wurde (heute das „Jack in the Box‘‘ Gelände) entwickelte sich die Wirtschaft des Ortes. In den darauffolgenden Jahren wurde eine Haltestelle für den Personenverkehr eingerichtet, welche ebenso wie der Güterbahnhof niveaugleich mit der Venloer- und Subbel- rather Straße war.
Zur Konfliktbewältigung am Ehrenfelder Verkehrsknoten entstand das Kölner Viadukt, welches die heutigen Potenzialflächen rund um die Bahnbögen darstellt. Das architektonische Konzept greift die historische Entwicklung auf und führt diese weiter. Die neue Güterstation entwickelt sich entlang der gewachsenen Bahntrasse und bildet seine Kubatur niveaugleich mit den Gleisen. Durch neuartige Einkaufsmöglichkeiten entstehen Treffpunkte und ein neues Zentrum am Bahnhof Ehrenfeld.

 

 

 

Einkaufs(s)trasse
 – Future R(et)ail Concept
David Buchter B.A.

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Der Strukturwandel verändert Ehrenfeld: Die Industriebrachen,
weichen zunehmend Büro- oder Wohnbauprojekten. Der Entwurf beschäftigt sich mit dem Thema dieser Gentrifizierung und stellt die Frage, wie sich die Stadt unter Beteiligung der Bewohner gestaltet. Im Bereich der Bartholomäus-Schink-Straße entsteht entlang der Bahntrasse eine neue Platzgestaltung. Durch eingelassene Schienen ist das Laden- und Stadtmöbiliar beweglich gelagert. Dadurch kann es unterschiedlich kombiniert und den jeweils aktuellen Anforderungen angepasst werden. Skater, Graffitisprüher und
Urban-Artists, aber auch Vereine oder Agenturen, die auf der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten an der frischen Luft sind, können sich den Platz nach ihren Bedürfnissen gestalten. Finden Design- oder Flohmärkte statt, können die Ladenflächen in den öffentlichen Raum erweitert werden. Durch Ihre Beteiligung gestalten die
„Ehrenfelder“ dieses Projekt unmittelbar selbst mit.

 

 

 

Bridge Hub 20 – 
Future Mobility
MA. Ayse Elmas M.A.

SmartCity_news_0003Durch die smarte Vernetzung von nachhaltigen E-Mobility –
Angeboten wird Köln 2030 eine emissionsfreie Stadt. Ehemals stark befahrene Verkehrswege, Brücken und ungenutzte Flächen bieten nun den Menschen neue Lebensräume. Insbesondere Brücken sind sehr begehrte Wohn- und Arbeitsorte. Der Standort der Bridge Hub 20 ist der Hafenbereich im Süden des rechtsrheinischen Stadtteils Mülheim, angrenzend an die Mülheimer Zoobrücke, am Auenweg. Die Bridge Hub 20 ist ein Mobilitätsbahnhof, in dem einzelne Car-/Bike- und Segway-Sharing-Angebote den Besuchern zur Verfügung stehen. Diese ermöglichen eine schnelle Erschließung der Stadt. Des Weiteren soll die Bridge Hub 20 auf den Bedarf der Bürger und Besucher reagieren: Es entsteht ein Gebäude, das mit seinem Raumprogramm und der architektonischen Gestaltung sowohl die sozialen, als auch die räumlichen Defizite vor Ort aufhebt und den Ort qualitativ aufwertet.