Passagen Fold 2014

By admin, 19. Januar 2014

Corporate Architecture auf den Passagen 2014

Austellung mit Superartitecture, Dingfabrik e.V. & 3A Composites
Die Ausstellung im Rahmen der Passagen (13.1.-19.1.14, Köln) besteht aus einem Pavillon mit einer Gebäudehülle aus ca. 6000 Schallplatten und einer kristallin anmutenden, gefalteten Möbellandschaft aus steckbaren Oktaedern. Zusätzlich wird ein Projection-Mapping unseres Teams aus der Dingfabrik e.V. und verschiedene DJ Sets die skulpturalen Formen zu den angebenenen Veranstaltungen visuell beleben.
In einer interdisziplinäre Kooperation zwischen superartitecture, der Dingfabrik e.V., der Vertretungsprofessur  für CAD  / CIAD – Cologne Institute for Architectural Design der FH Köln und mit freundlicher Unterstützung von 3A Composites  und Kompakt.FM Köln werden die zwei Installationen zusammen mit Studierenden des Vorsemesterkurses Folds ’n‘ Spaces entwickelt und im Labor für Experimentelles Bauen mit einer großformatigen SCM 3-Achs CNC Fräse an der Fakultät für Architektur in Köln produziert. Neben der umfangreichen Entwicklung und Umsetzung eines Projektes im Maßstab 1:1 werden hierbei die Verknüpfungen digitaler Gestaltungs- und Produktionsprozesse mit dem Aluminium-Kunststoff-Verbundwerkstoff AluCoBond®, der unter anderem in der Konstruktion von Hightech-Fassaden eingesetzt wird, erforscht und als Experiment realisiert.Zur diesjährigen Programmübersicht für die Passagen gelangen sie hier.
Pavillon VINYL Im experimentellen Entwurf für den Pavillon „Vinyl“ lag der Fokus auf der Verknüpfung von digitalen und analogen Formfindungs- und Produktionsprozessen, im speziellen der Verbindung von Prinzipien der standardisierten und nicht-standardisierten Produktion von Bauelementen. Die aus 2500 Schallplatten und 58 gefrästen AluCoBond-Trägern  bestehende Struktur wurde mithilfe eines parametrisch aufgebauten 3D Modells und zahlreichen analogen Verformungstests entwickelt. Die Schallplatten bieten als geschindelte Gebäudehaut nicht nur Schutz vor Witterung und eine lichtdurchlässige Fassade, sondern fungieren auch als aussteifende Elemente im Gebäudetragwerk.Das Grundgerüst für das „spannende“ Stecksystem bilden 58 formoptimierte, vertikale Rippen aus AluCoBond. Das 3D Modell und die Produktionsdaten (G-Codes) für den Pavillon wurden mit der Software Rhino 3D, dem Plugin Grasshopper 3D (generative, parametric modelling) und RhinoCAM entwickelt und realisiert. Sitzlandschaft OCTAHEDRON
Das Stecksystem aus gefalteten und höchst variabel modellierbaren Oktaedern bietet zahlreiche Möglichkeiten der Nutzung. Ob als Sitzlandschaft, Möbelstück (Hocker/Tische usw.), als Displays auf Messen oder als Ausstellungsarchitektur, das System bietet zahlreiche und vielfältige Einsatzmöglichkeiten. In intensiver Entwicklungsarbeit und Produktion von zahlreichen Prototypen wurde das Stecksystem so optimiert, dass die Oktaeder exakt ineinander versteckt und intuitiv zu einer kristallin anmutenden Plastik modelliert werden können. Die Form und die entsprechenden CNC Produktionsdaten wurden ebenfalls mithilfe von Rhino 3D und RhinoCAM entwickelt und generiert.