i kisok

By admin, 24. Oktober 2011

Idee
2022 – Die Menschen sind fauler als je zuvor. Zwar arbeiten diese noch wie vor 10 Jahren, das allgemeine, alltägliche Leben wurde aber Ende der 2010er-Jahre grundlegend vereinfacht. Dadurch spart der „User2020“ eine Menge Zeit. Dies liegt unter anderem an den neuen technischen Möglichkeiten. Robotoren arbeiten schneller und sind inzwischen günstig zu erstehen. Elektrische Geräte sind im Verbrauch sehr günstig. Sie werden nur noch von „grünem Strom“ betrieben, welcher seit 2021 im Überschuss vorhanden ist.
Ein besonderes Augenmerk sind die hochmodernen iKioske, die im urbanen Raum nahe jeder U-Bahnstation vorhanden sind. Diese werden inzwischen zum Einkaufen bevorzugt, da man alles bekommt und die Produkte schon vorher mit dem PC oder Smartphone zusammengestellt werden. So spart man sich den Gang zum Supermarkt und das anstehen in der Schlange. Außerdem sind die Waren bereits in Tüten verpackt und können bei Erscheinen direkt zur Abholung bereit stehen. Alternativ ist eine Bestellung am Kiosk möglich. Touchpanels erlauben ein stöbern in der gesamten Produktpalette – hier ist jedoch mit einer kurzen Wartezeit von etwa 5 Minuten zu rechnen, da die Waren vom Verteilerzentrum über ein Verteilersystem durch unterirdische Tunnel angeliefert werden müssen. Um die Wartezeit zu überbrücken kann man sich mit dem Verkaufspersonal über verschiedene neue Produkte informieren oder über das Wetter reden. Zudem ist es möglich, sein Elektromobil an der Induktionsladestation aufzuladen. Statt mit Bargeld kann mit dem Guthaben auf dem ID-Chip-Implantat bezahlt werden. Dieses trägt jeder Mensch im modernen Zeitalter in sich und dient in erster Linie zur Identifizierung

Form
Der Kiosk erinnert in der Aufsicht an einen zähflüssigen Tropfen, der in die Richtung des Bahnhofs zu wandern scheint (Orientierung). Diese Form hat einen hohen Wiedererkennungswert und wirkt dennoch neutral. Die Hüllfläche besteht aus einer Modernen PV-Schicht, die Sonne in Energie umwandelt. In Verbindung mit den Leuchtstreifen hat der Kiosk eine unverwechselbare Erscheinung. Die Erschließung erfolgt über den Mitarbeitertunnel, in dem auch Rückzugsflächen und Sanitäreinrichtungen für Verkaufspersonal vorhanden sind. Von diesem Tunnel aus ist ebenfalls Zugang zum unterirdischen Lagerraum (Wartungszwecke), in dem die Waren vollautomatisch gelagert oder an die Verteilersäule weitergegeben werden.

Energie
Wie ein Parasit benutzt der Kiosk umliegende Gegebenheiten, um an Energie zu kommen. Am Bahnhof benutzt er das große Dach. Dieses fängt mit seinen PV-Modulen viel Energie ein und Sammelt zudem Wasser, welches in der unterirdischen Aufbereitungsmaschine zu Trinkwasser gewandelt wird. Desweiteren benutzt der Kiosk eine neue Methode der Energiegewinnung: Viele Miniaturwindräder fangen die Luftströme in den U-Bahn-Schächten ein und wandeln diese zu Strom um. Eine weitere Stromquelle ist die Erdwärmesonde (Geothermie). Das Heizsystem des Kiosks funktioniert über Fernwärme

© Felix Grauer

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