futurestation

By admin, 18. Mai 2012

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Die Tankstelle der Zukunft ist im Vergleich zur heutigen eine ganz andere. Da der „Zeit gleich Geld“-Gedanke wächst, ist es für den Kunden besonders wichtig, den Tank- bzw. Aufladevorgang möglichst schnell abzuschließen. Während des Vorgangs will er am besten noch ohne groß einzukaufen das Abendessen mitnehmen.Um auf dieses Denken einzugehen, sieht das Konzept eine Tankstelle vor, die dem Kunden Arbeit und vor allem aber Zeit erspart. Dies funktioniert wie folgt:
Nach der Arbeit startet der Kunde sein Auto. Der Bordcomputer ist bereits mit dem heimischen Kühlschrank synchronisiert und zeigt ggf. fehlende Produkte an. Da der Akkustand der Antriebsbatterie des Autos niedrig ist, wird ihm empfohlen eine in der Nähe gelegene Tankstelle anzusteuern. Auf dem Weg dahin stellt der Kunde mit Hilfe des Bordcomputers den Einkauf zusammen. Dort angekommen fährt er auf eine Batteriewechselstelle. Hier wird in nur wenigen Sekunden die Batterie des Autos gegen eine voll aufgeladene getauscht. Nun hält der Nutzer einige Meter weiter an der Ausgabestelle für Einkäufe. Diese lädt er ins Auto ein und fährt vom Hof der Tankstelle. Das bezahlen funktioniert automatisch, da das Auto mit dem Fahrer und seiner Kreditkarte verbunden ist.
Da in der Zukunft auch viele Menschen mit Wasserstoffautos unterwegs sind, ist es möglich, den Wasserstofftank im Auto zu befüllen. Die Tankstelle ist mit PV-Modulen belegt, die den Strom für eine Elektrolyse fördern. Es wird Wasser zu Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Sollte einmal nicht genügen Wasserstoff vorrätig sein, so kann die Tankstelle auf externes Gas zugreifen.
Die Konstruktion ist aus Graphen, welches eine 125-mal höhere Zugfestigkeit als Stahl hat. Dadurch lassen sich die PV-Module, die auch als Dach dienen, filigran tragen.

© Felix Grauer